ist eine operative Gelenkversteifung. Die Bewegungsfähigkeit im Gelenk wird komplett unterbunden. Dabei wird entweder das Gelenk eröffnet (intraartikuläre Arthrodese) oder nicht eröffnet (extraartikuläre oder paraartikuläre Arthrodese). Wird nur vorübergehend eine Fixation quer durch ein Gelenk angelegt, liegt eine temporäre Arthrodese vor. Eine Arthrodese wird beispielsweise bei einer schweren Arthrose, bei einer chronischen Gelenksinstabilität infolge einer Lähmung, oder zur Korrektur einer schweren Fehlstellung (z. B. beim Hallux valgus) vorgenommen. Die Arthrodese ist im Fall einer Arthrose eine Alternative zur Gelenkprothese und zur Resektions-Interpositions-Arthroplastik. Weiterhin kann eine Arthrodese bei schlaffen Lähmungen, z. B. nach Poliomyelitis durchgeführt werden, meist im Sprunggelenksbereich, um hierdurch eine ausreichende Stabilität zu erreichen.

Bei Patienten mit Tetraplegie dienen Arthodesen im Handgelenksbereich zusammen mit Sehnentransfers, um Fingerbewegungen und v.a. eine Greiffunktion mit Hilfe umgelenkter nicht gelähmter Muskeln wiederherzustellen.

Als orthopädietechnische Verssorgungsleistung kommt z.B. eine Rückfußentlastungsorthese in Betracht.

Sanitätshausprodukte wie Arthrodesenkissen, (Hand-)Gelenksschienen sowie Rehaprodukte wie Greifreifenrollstuhl, Stuhl mit Beckenstütze, Arthrodesensitz runden die Versorgung ab. 

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